Percy Sargent

Sir Percy Sargent CMG DSO MB FRCS (* 8. Mai 1873 in Bristol, nach anderen Angaben in Chester, Cheshire; † 22. Januar 1933 in London) war ein britischer Arzt und gilt als der bedeutendste Neurochirurg Englands seiner Zeit.

Sargent besuchte das Clifton College in Clifton und das St. John’s College in Cambridge. Im Anschluss arbeitete er in London im St Thomas’ Hospital, wo er zuletzt Erster Oberarzt war, bevor er als Assistenzchirurg an das National Hospital for Neurology and Neurosurgery am Queen Square ging. Er entwickelte die Operationstechniken Victor Horsleys weiter und machte sich als Hirn- und Nervenchirurg einen Namen. Ab 1905 lehrte er am „Erasmus-Wilson“-Lehrstuhl des Royal College of Surgeons of England. 1907 heiratete er Mary Louise Ashman, Tochter von Sir Herbert Ashman, mit der er später zwei gemeinsame Söhne und eine Tochter hatte. 1911 wurde er mit dem Distinguished Service Order ausgezeichnet. Während des Ersten Weltkriegs diente er als Beratender Chirurg der British Expeditionary Force zusammen mit seinem Kollegen Gordon Morgan Holmes in Frankreich. Für seinen Einsatz im Dienstgrad eines Colonel, AMS wurde er 1919 zum Companion des Order of St. Michael and St. George (CMG) ernannt

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. 1923 wurde er zum Ratsmitglied des Royal College of Surgeons gewählt und 1928 zum Knight geschlagen. Ab 1928 lehrte er als Hunterian Professor für Chirurgie und Pathologie. Ein Jahr vor seinem eigenen Tode verstarb seine Frau Mary Louise.

Sargent war unter anderem Mitglied der Invalid Children’s Aid Association (ICAA), Gründungsmitglied der Society of British Neurological Surgeons und Mitglied der United Grand Lodge of England. Zudem war er Vorsitzender der Battersea Branch und Sekretär der Royal Medical Benevolent Fund-Gesellschaft (RMBF).

Anatoli Iwanowitsch Lukjanow

Anatoli Iwanowitsch Lukjanow (russisch Анатолий Иванович Лукьянов; * 7. Mai 1930 in Smolensk) ist ein ehemaliger sowjetischer Politiker.

Michail Gorbatschow förderte Lukjanows Aufstieg in die Machtzentrale. Er war vom 23. April 1985 bis 1988 Abteilungsleiter und ab Juli 1987 Sekretär des Zentralkomitees der KPdSU, und er leitete die Allgemeine Abteilung – also die Kaderabteilung – des ZKs. 1988 bis 1990 war er Erster Stellvertretender Vorsitzender des Präsidiums des Obersten Sowjets, also Stellvertreter von Gorbatschow im Amt des Staatsoberhauptes. Zugleich war er auch vom 30. September 1988 bis zum 14. Juli 1990 Kandidat des Politbüros, also Kandidat im höchsten politischen Gremium der KPdSU. Nachdem das neue Amt eines Präsidenten der Sowjetunion eingerichtet wurde und Gorbatschow dieses Amt übernahm, war Lukjanow vom 15. März 1990 bis zum 28. August 1991 dann Vorsitzender des Obersten Sowjets. Bis Anfang 1991 unterstützte er den von Gorbatschow eingeschlagenen politischen Kurs der Konzepte von Glasnost (Offenheit) und Perestroika (Umstrukturierung) für Partei und Staat. Erst mit der Sitzung des Obersten Sowjets unter Leitung von Lukjanow vom 17. Juni 1991 versuchten er und Ministerpräsident Walentin Pawlow erfolglos die Position Gorbatschows zu schwächen.

Zusammen mit Verteidigungsminister Marschall Dmitri Jasow, Innenminister Boris Pugo, Ministerpräsident Walentin Pawlow, KGB-Chef Wladimir Krjutschkow, Vizepräsident Gennadi Janajew sowie den ZK-Sekretären Waleri Boldin, Oleg Schenin und Oleg Baklanow war Lukjanow Mitinitiator des Augustputsches gegen Gorbatschow im August 1991. Am 19. August 1991 meldete die sowjetische Nachrichtenagentur TASS eine angebliche Erkrankung Michail Gorbatschow und dass Janajew die Amtsgeschäfte übernommen habe. Der Versuch der Putschisten, Gorbatschow zum Rücktritt zu bewegen, misslang. Nach drei Tagen war der Putsch vorbei mcm taschen sale, bei dem sich vor allem Boris Jelzin als Hauptfigur des Widerstands hervortat. Als Ergebnis der Verschwörung schwand Gorbatschows Macht, die KPdSU wurde in der RSFSR verboten, und Ende 1991 wurde der Zerfall der Sowjetunion besiegelt. Lukjanow bekannte später: „Dieses Abenteuer war eine Verschwörung und ein absolut rechtswidriger Akt… Ich habe unablässig auf die Rechtswidrigkeit der Handlung der Putschisten hingewiesen.“ Er und seine Mitputschisten wurden zu Haftstrafen verurteilt, 1993 erfolgten Haftverschonungen und Amnestien.

Metekel-Zone

Die Metekel-Zone ist eine der drei Zonen der Region Benishangul-Gumuz in Äthiopien

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. Sie ist nach der ehemaligen Provinz Metekkel benannt.

Die Zone grenzt im Süden an Kamashi, im Südwesten an Asosa, im Westen an den Sudan und im Norden und Osten an die Region Amhara. Der Fluss Abbai bildet die Grenze zu Kamashi und Asosa, der Fluss Dinder bildet die Grenze zu Amhara.

Die Hauptstadt der Zone ist Gilgil Beles, die größte Stadt ist Manbuk. Die höchste Erhebung bildet der Berg Belaya mit 3131 Metern Höhe.

Die Metekel-Zone ist in sechs Woredas gegliedert:

Nach Angaben der Zentralen Äthiopischen Statistikagentur aus dem Jahr 2005 hat diese Zone schätzungsweise 225 284 Einwohner, davon 111.986 Männer und 113.299 Frauen. 10,72 Prozent der Bevölkerung leben in städtischen Gebieten. Die Metekel-Zone hat eine Fläche von etwa 26.272,38 Quadratkilometern und eine Bevölkerungsdichte von 8,57 Einwohner pro Quadratkilometer.

Nach einem Protokoll der Weltbank vom 24. Mai 2004 haben acht Prozent der Bevölkerung Zugang zu Elektrizität. Die Zone verfügt über eine Straßendichte von 28,4 Kilometern je 1000 Quadratkilometer. Ein landwirtschaftlicher Haushalt besitzt im Durchschnitt 1,4 Hektar Land. 93 Prozent der Kinder besuchen die Grundschule und 25 Prozent gehen anschließend auf weiterführende Schulen.

Zonen: Asosa | Kemashi | Metekel

Spezialworedas: Mao-Komo | Pawe

Gary Kildall

Gary Kildall (* 19. Mai 1942 in Seattle; † 11. Juli 1994 in Monterey, Kalifornien) war der Erfinder des Betriebssystems CP/M und Gründer von Digital Research.

1963 heiratete Gary Kildall seine Highschool-Liebe Dorothy McEwen (1943–2005). 1969 wurde ihr Sohn Scott geboren und 1971 ihre Tochter Kristin. Nach seiner Promotion in Informatik an der University of Washington 1972 hatte er im gleichen Jahr ersten Kontakt mit dem gerade aufkeimenden Mikrocomputer-Zeitalter, während er an der Naval Postgraduate School (NPS) in Monterey als Informatik-Lehrer arbeitete.

1973 begann Kildall mit der Programmierung einer Laufzeitumgebung für die Programmiersprache PL/I (Programming Language One). Anfang der 1970er Jahre entstand mit der Erfindung der Diskette (engl. floppy disk) ein neues, preiswertes Speichermedium für Minicomputer. Um es aber auch an Mikrocomputern betreiben zu können, bedurfte es eines geeigneten Betriebssystems, das Kildall 1974 fertigstellte. Er nannte es CP/M („Control Program/Monitor“, später zumeist umgedeutet in „Control Program for Microcomputers“), das er 1975 in der Version 1.0 fertigstellte. Zunächst bot Kildall CP/M für 20.000 Dollar IBM zum Kauf an, da er bereits zuvor als freier Berater in verschiedenen Projekten für IBM gearbeitet hatte. Als IBM ablehnte, gründete er Ende 1975 das Unternehmen Digital Research (DRI).

Nachdem er 1976 beim NPS ausgeschieden war, setzte er seine Arbeit an CP/M fort, das er ursprünglich über Kleinanzeigen in Computerzeitschriften wie Dr. Dobb’s Journal, später auch in der Byte bewarb und verkaufte. Mit dem MITS Altair 8800 wurde schließlich 1975 ein Computer vorgestellt, auf dem CP/M lauffähig war. 1976 trat IMSAI an Gary Kildall heran und bat um eine an den IMSAI 8080 (ein Klon des Altair) angepasste Version von CP/M. CP/M existierte bereits in der Version 1.2, und so hatte Kildall die Idee, sein Betriebssystem in einen hardwarespezifischen Teil mit der Bezeichnung BIOS und einen hardwareunabhängigen Teil mit der Bezeichnung BDOS aufzuteilen. Bereits Ende des Jahres kamen Clones dieses Computers auf den Markt, die ein Diskettenlaufwerk besaßen und CP/M als Betriebssystem benötigten, und schon 1977 war es das beliebteste und verbreitetste Betriebssystem der Welt. CP/M lief auf praktisch jedem Computer mit 8080-, 8085- oder Z80-Prozessor.

1977 lizenzierte Kildall CP/M für 25.000 Dollar an IMSAI, und legte damit den Grundstein für den steilen wirtschaftlichen Aufstieg von DRI.

1981 beschäftigte DRI bereits 75 Mitarbeiter bei einem Jahresumsatz von sechs Millionen Dollar. Im gleichen Jahr kündigte IBM seine Pläne für den IBM Personal Computer an. Auf der Suche nach einem Betriebssystem für den in Entwicklung befindlichen IBM PC wendete sich IBM 1980 auch an Digital Research. Angeblich soll Bill Gates persönlich IBM an DRI verwiesen haben. Microsoft hatte für den Apple II eine Einsteckkarte vertrieben, mit der sich CP/M-80 auch auf diesem Computer nutzen ließ. Die Karte verkaufte sich so gut, dass Microsoft im Bundle mit ihr fast so viele CP/M-Lizenzen verkaufte, wie DRI selber. Aus diesem Grund soll IBM angeblich zunächst irrtümlich bei Microsoft wegen der Lieferung eines Betriebssystems angefragt haben. Als etabliertes System mit 200.000 Installationen war CP/M wohl die erste Wahl für das zukünftige Betriebssystem des neuen IBM PC, jedoch verlor Digital Research mit seinem CP/M schließlich gegen Microsofts MS-DOS. Bis heute sind die Gründe, warum zwischen Digital Research und IBM kein Vertrag zustande kam, Gegenstand von Spekulationen.

Ein Gerücht besagt, dass die IBM-Vertreter Gary Kildall nicht antrafen, als sie ihm das Angebot zur Lieferung des Betriebssystems unterbreiten wollten

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. Demnach soll Gary Kildall es vorgezogen haben, zum Segelfliegen zu gehen. Diese Version ist aber umstritten, denn in bestimmten Kreisen war durchaus bekannt, dass Gary Kildall geschäftliche Angelegenheiten eigentlich seiner Frau Dorothy überließ. Und so besagt ein weiteres Gerücht, diese sei lediglich nicht dazu bereit gewesen, eine Verschwiegenheitserklärung zu unterzeichnen, wie es die IBM-Vertreter von ihr gefordert hatten. Tom Rolander, damals Angestellter bei Digital Research sagte hingegen aus, dass Gary Kildall mit ihm zusammen am Vormittag zu einer Besprechung mit NorthStar Computers flog, nach dem Mittagessen zurückkam und die Verschwiegenheitserklärung unterzeichnete. Nach seiner Darstellung wurde man mit IBM nicht handelseinig, weil sowohl die Bezahlung zu niedrig war (100.000 für das exklusive Recht CP/M-86 ohne Volumenbegrenzung zu vertreiben) wie auch die Forderung das Betriebssystem in PC-DOS umzubenennen nicht akzeptabel war. Wäre Gary Kildall darauf eingegangen, so hätte er dieses Recht dann allen Kunden einräumen müssen.

Diese sollen daraufhin zu Bill Gates zurückgekehrt sein. Gates bot IBM an, ein Betriebssystem zu liefern. Das besorgte er sich kurzerhand bei einer kleinen Firma namens Seattle Computer Products. Es handelte sich um einen CP/M-Klon für die 8086-CPU namens 86-DOS. Es wurde von Tim Paterson programmiert. Er hatte sich dabei eng an den Eigenschaften und Betriebssystemschnittstellen von CP/M orientiert. Microsoft lizenzierte 86-DOS zunächst und kaufte Ende Juli 1981 die Rechte daran. Das später ausgelieferte Betriebssystem PC DOS war in Version 1.0 eine an den IBM-PC angepasste Version von 86-DOS. Als noch während der Entwicklung Gary Kildall von der Ähnlichkeit beider Betriebssysteme erfuhr, schrieb er an IBM und Bill Gates und bat um Aufklärung. Erst zu diesem Zeitpunkt erfuhr IBM, wie PC-DOS zustande kam. DRI erhielt 800.000 Dollar dafür, dass sie IBM nicht verklagten, und IBM sagte zu, CP/M-86 ebenfalls für den IBM-PC anzubieten und Lizenzgebühren zu bezahlen. Allerdings wurde es zum sechsfachen Preis von PC-DOS angeboten, weshalb PC-DOS sehr bald marktbeherrschend wurde.

1983 entwickelte Gary Kildall GEM, den Graphical Environment Manager, eine grafische Betriebssystem-Oberfläche, zu der Kildall durch die Arbeit mit Apples Lisa inspiriert worden war und die 1984 von Atari für seine ST-Computer lizenziert wurde. GEM war früher als Microsoft Windows verfügbar und hatte wesentlich geringere Hardwareanforderungen. Doch Kildall erkannte nicht das Potential, das in GEM steckte, und so wurde es kaum aktiv vermarktet und bald von den Produkten von Apple und Microsoft überflügelt. Apple verklagte anders als Microsoft sogar DRI wegen der Ähnlichkeit zum Mac OS, weshalb dieser angepasst werden musste. Tatsächlich geriet DRI durch den Erfolg von Microsofts MS-DOS immer stärker unter Druck, und auch innerhalb des Unternehmens kriselte es, nicht zuletzt weil Kildall und seine Frau sich zwar 1983 getrennt hatten (und später geschieden wurden), jedoch beide im Unternehmen verblieben.

Im Mai 1988 brachte Digital Research mit DR-DOS ein MS-DOS-kompatibles Betriebssystem auf den Markt, da sich auch das multitaskingfähige Concurrent CP/M-86, das man 1984 auf den Markt gebracht hatte, nicht gegen die marktbeherrschende Stellung von MS-DOS durchsetzen konnte. Er entwickelte auch das Datenformat für die Multimedia-CD und brachte mit „Groliers Enzyklopädie“ auf CD-ROM ein Lexikon auf den Markt, das als eines der ersten Produkte Hypertext für die Navigation einsetzte.

1991 verkaufte Kildall Digital Research an Novell und zog nach West Lake Hills, einen Vorort von Austin, Texas. Hier gründete er das Unternehmen Prometheus Light and Sound und engagierte sich für AIDS-infizierte Kinder und Jugendliche.

Obwohl er durch den Verkauf von Digital Research an Novell zu einem sehr wohlhabenden Mann geworden war (120 Millionen Dollar), brachte dies Gary Kildall im Privaten wenig Glück. Freunde berichteten, dass die Tatsache, dass Leute wie Bill Gates und Steve Jobs angesichts des Siegeszugs des Personal Computers als Pioniere gefeiert wurden, während er (wie andere auch) zusehends in Vergessenheit geriet, ihn tief kränkte – obwohl er dies niemals öffentlich gemacht hat. Zudem zerbrach auch seine zweite Ehe.

Ob PC DOS die Urheberrechte an CP/M verletzte, ist bis heute Gegenstand von Spekulationen. Es gibt Gerüchte über angedrohte Gerichtsprozesse und geheime Übereinkünfte, aber keine der beiden Seiten hat jemals öffentlich darüber gesprochen. Kurz vor seinem Tod schrieb Kildall zwar noch seine 226 Seiten starken Memoiren, die angeblich auch eine Abrechnung mit Microsoft enthalten, sie wurden aber bis heute nicht veröffentlicht. Sie dienten allerdings als Vorlage für ein Kapitel über Gary Kildall in einem 2004 erschienenen Buch von Harold Evans: They Made America. Die letzten Jahre seines Lebens arbeitete Gary Kildall intensiv an einem Manuskript für ein Buch: Computer Connections: People, Places, and Events in the Evolution of the Personal Computer Industry.

Kildall war der festen Überzeugung, dass PC DOS seine Urheberrechte an CP/M verletze. Aber die Rechtsprechung bezüglich Computer-Software steckte damals noch in den Kinderschuhen. Die historische Entscheidung im Fall Apple gegen Franklin, die erstmals die Anwendbarkeit des Urheberrechts auf Software in den USA bestätigte, lag erst zwei Jahre zurück und nach Angaben von Mitarbeitern und Freunden wollte sich Kildall auch nicht auf eine langwierige und kostspielige gerichtliche Auseinandersetzung mit IBM einlassen. Viele Jahre später soll Gary Kildall in mehreren Interviews gesagt haben: „Fragen Sie Bill [Gates], warum die Zeichenkette in Funktion 9 mit einem Dollarzeichen endet. Er kann nicht antworten mcm taschen sale. Nur ich weiß es.“ Frühere Mitarbeiter von ihm wie Gordon Eubanks schilderten ihn als jemanden, der Konflikten auswich. Er glaubte daran, dass sich das bessere System auf dem Markt durchsetzen würde, und lange Zeit bot DRI keine Programmiersprachen an, da er Bill Gates nicht provozieren wollte.

Gary Kildall starb am 11. Juli 1994 im Alter von 52 Jahren an den inneren Blutungen seiner Kopfverletzungen, die er sich am 8. Juli 1994 bei einer Kneipenschlägerei in einer Motorradrocker-Bar (Franklin Street Bar and Grill) in Monterey, Kalifornien, zugezogen hatte – nicht, wie es in einigen damaligen Berichten hieß, an einem Sturz.

Thulium

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100 %

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Pulver

Gefahr

Pulver

Thulium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Tm und der Ordnungszahl 69. Im Periodensystem steht es in der Gruppe der Lanthanoide und zählt damit auch zu den Metallen der Seltenen Erden.

Die Entdeckung des Thuliums erfolgte im Zuge der genaueren Untersuchungen des Gadolinits und der daraus isolierbaren Elemente. Carl Gustav Mosander und anderen gelang es zunächst, Gadolinit in Erbinerde (Erbiumoxid), Terbinerde (Terbiumoxid) und Yttererde (Yttriumoxid) zu trennen. Die Erbinerde stellte sich bald darauf ebenfalls als Gemisch heraus, als zunächst durch Jean Charles Galissard de Marignac das Ytterbium, dann durch Lars Fredrik Nilson das Scandium abgetrennt werden konnte.

1879 stellte Per Teodor Cleve durch Vergleich von Absorptionsspektren verschiedener Proben, die beim Trennen von Erbium und Ytterbium entstanden waren, fest, dass diese bestimmte Absorptionsbanden in unterschiedlicher Stärke enthielten, also weitere Elemente enthalten sein müssten. Er identifizierte zwei Elemente, die er Holmium und Thulium nannte. Die charakteristische Absorptionsbande des Thuliums lag dabei bei 684 nm

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. Der Name Thulium wurde nach einem alten Namen von Skandinavien gewählt. Zwar hatte Jacques-Louis Soret schon vor Cleve die Absorptionsbanden für Thulium und Holmium entdeckt, jedoch nur ein neues Element („X“ genannt), das dem Holmium entsprach, identifiziert.

Nach seiner Entdeckung des Thuliums versuchte Cleve 1880, reines Thuliumoxid zu erhalten, er konnte dieses jedoch nicht vollständig von Ytterbium trennen und daher nur eine ungefähre Atommasse bestimmen. Charles James stellte 1911 erstmals reines Thuliumoxid durch 15.000-fache fraktionierte Kristallisation und Trennung der Bromate von Erbium, Thulium und Ytterbium dar.

Elementares Thulium wurde erstmals 1936 von Wilhelm Klemm und Heinrich Bommer erhalten. Sie gewannen das Metall durch Reduktion von Thulium(III)-chlorid mit Kalium bei 250 °C. Weiterhin bestimmten sie die Kristallstruktur und die magnetischen Eigenschaften des Metalls.

Thulium ist auf der Erde ein seltenes Element, seine Häufigkeit in der kontinentalen Erdkruste beträgt etwa 0,52 ppm. Es ist damit abgesehen vom instabilen Promethium das seltenste Lanthanoid. Thulium ist jedoch häufiger als Elemente wie Iod oder Silber.

Das Element kommt ausschließlich als Nebenbestandteil von verschiedenen Seltenerd-Mineralen, insbesondere von Yttererden der schweren Lanthanoide vor. So enthält Monazit je nach Vorkommen 0,01-0 mcm taschen sale,51 % Thulium, Xenotim bis zu 0,9 % des Elementes. Minerale mit dem Hauptbestandteil Thulium oder natürliches elementares Thulium sind nicht bekannt.

Thulium ist zwar nur sehr aufwändig und teuer herzustellen, wird jedoch auch nur in sehr geringen Mengen eingesetzt. Darum wird die Versorgung mit Thulium nicht als kritisch angesehen

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Nach einer aufwändigen Abtrennung der anderen Thuliumbegleiter wird das Oxid mit Lanthan zum metallischen Thulium reduziert. Anschließend wird das Thulium absublimiert.

Das silbergraue Metall der seltenen Erden ist sehr weich, gut dehnbar und schmiedbar.

In trockener Luft ist Thulium recht beständig, in feuchter Luft läuft es grau an. Bei höheren Temperaturen verbrennt es zum Sesquioxid.

Mit Wasser reagiert es unter Wasserstoffentwicklung zum Hydroxid. In Mineralsäuren löst es sich unter Bildung von Wasserstoff auf.

In seinen Verbindungen liegt es in der Oxidationsstufe +3 vor, die Tm3+-Kationen bilden in Wasser pastell-bläulich-grüne Lösungen.

Thulium ist das seltenste Metall der seltenen Erden, kommt aber in der Erdkruste immer noch häufiger vor als Gold oder Platin. Neben einer minimalen Verwendung in Fernsehgeräten (zur Aktivierung der Leuchtstoffe auf der Bildschirmfläche) gibt es nur wenige kommerzielle Anwendungen:

Thulium und Thuliumverbindungen sind gering toxisch. Thuliumstäube sind feuer- und explosionsgefährlich.

Paul Pribbernow

Paul Pribbernow (* 11. November 1947 in Holbeck) ist ein deutscher Karikaturist.

Pribbernow ist das neunte Kind einer Flüchtlingsfamilie aus Pommern. Er arbeitete als Handwerker in einer Behinderteneinrichtung in Brielow, später in einer Behinderteneinrichtung in Brandenburg und bildete sich bis in die 1980er Jahre künstlerisch als Autodidakt fort. Ab 1983 hatte er erste kleine Ausstellungen zu umwelt- und gesellschaftskritischen Themen in Gemeinderäumen und Kirchen. 1985 fand eine von Friedrich Schorlemmer organisierte Ausstellung in der Sankt-Gotthard-Kirche in Brandenburg statt. 1986 wurde Heinz Behling sein Mentor, und Herbert Sandberg stellte ihn mit einer Auswahl von Karikaturen in der Zeitschrift Das Magazin vor. Bald zählte er zum Kreis neuer satirischer Talente wie Milen Radev mcm taschen sale, Andreas Prüstel, Peter Bauer, Ion Cozacu und Ralf Alex Fichtner, die Ende der 1980er Jahre in der DDR bekannt wurden. Es folgten die Aufnahme in die Sektionen Karikatur und Pressezeichnung DDR – Nord des Verbandes Bildender Künstler der DDR, die Teilnahme an der Karikaturen-Biennale Greiz und die Veröffentlichung seines ersten Buches Da bleibt kein Auge trocken im Eulenspiegel-Verlag.

Nach der Wende zeichnete Pribbernow für das Magazin Eulenspiegel, das Neue Deutschland, die Junge Welt, die Wochenpost, den Spiegel, das Brandenburger Wochenblatt und Unsere Jagd. Er veröffentlichte weitere Karikaturenbücher und hatte verschiedene Ausstellungen. Paul Pribbernow lebt in der Beetzseeortschaft Radewege.

Neugeborenenhörscreening

Das Neugeborenenhörscreening (NGHS) ist Teil des Neugeborenen-Screenings und umfasst die Untersuchung auf angeborene Hörstörungen bei Neugeborenen in einem Siebtest. Ziel dieser Screeninguntersuchungen ist es, möglichst alle Neugeborenen zu untersuchen. Ein frühes Erkennen einer Hörschädigung verbessert die Chancen, das in rund 98 % der Fälle vorhandene Restgehör bereits während der «kritischen Periode» des Spracherwerbs zu stimulieren.

Essentielle Bestandteile des NGHS sind

Die Durchführung der Untersuchung ist so einfach, dass sie auch von nichtärztlichem Personal (z

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. B. auf der Neugeborenenstation) durchgeführt werden kann.

In den 1950er Jahren entdeckte die US-amerikanische Sprachheilpädagogin Ciwa Griffiths bei der Versorgung von gehörlosen Säuglingen mit bilateralen Hörgeräten, dass die Hörgeräte nach ein paar Monaten abgesetzt werden konnten, weil die Säuglinge inzwischen aufgrund der Stimulierung ihres Restgehörs mit Hörgeräten und eines Hörtrainings eine normale Hörfähigkeit entwickelt hatten. Weil die damalige Fachwelt ihrer Entdeckung skeptisch gegenüber stand, weil Hörgeräte erst für Kinder ab sechs Jahren empfohlen wurden, führte Griffiths von 1969 bis 1973 eine klinische Studie an 21 gehörlosen Säuglingen durch. Dabei zeigte sich, dass 67 % der Säuglinge, die im Alter bis 8 Monate an der Studie teilnahmen und mit Hörgeräten versorgt wurden, eine normale Hörfähigkeit entwickelten, während das bei keinem der Säuglinge, die erst nach 8 Monaten Hörgeräte erhielten, der Fall war. Es gab Ausnahmen, die wegen neuronalen Defekten (Röteln, Meningitis, Vererbung) weiterhin mit Hörgeräten versorgt werden mussten..

Die Ergebnisse ihrer Studie veranlassten Griffiths sich für Maßnahmen der frühen Prävention bei gehörlosen Säuglingen einzusetzen: Sie kämpfte für die gesetzliche Verankerung des obligatorischen Neugeborenenhörscreenings, förderte die weltweite Verbreitung eines spezialisierten Hörtrainings (auditiv-verbale Therapie) und setzte sich für die technische Verbesserung der damaligen Hörgeräte ein, in dem sie 1977 ein United States Patent für Hilfsmittel und Techniken zum Testen von Neugeborenen auf Hördefizite erwarb. Diese Testverfahren waren vor allem für gehörlose Säuglinge unter acht Monaten wertvoll, weil sie eine Hörgeräteversorgung vor der kritischen Periode von acht Monaten ermöglichten.

Eine ähnliche Studie wurde von 1978 bis 1981 durch den Otologisten Arpad Götze am Janos Spital in Budapest, Ungarn mit 68 gehörlosen Säuglingen durchgeführt. Die hörgeschädigten Säuglingen wurden teilweise bereits ab dem Alter von zwei Monaten mit zwei HdO-Hörgeräten versorgt und erhielten eine Hörerziehung. Nach zwei bis 22 Monaten hatten 51 (75 %) Kinder eine annähernd normale Hörfähigkeit entwickelt und sie duldeten das Hörgerät nicht mehr. Die übrigen 17 Kinder hatten gehörlose Eltern oder erhielten ihre Hörgeräte erst nach 8.5 Monaten.

Die Forschungsergebnisse von Griffiths und Götze stimmen mit der neueren Forschung auf dem Gebiet der experimentellen Neurophysiologie überein, die die Existenz einer kritischen und einer sensitiven Periode in der Entwicklung des Menschen nachweist.

In vielen Staaten wird das NGHS schon längere Zeit durchgeführt, so z. B. in Belgien, Dänemark, Kuba, den USA. In weltweit 46 Staaten ist das NGHS gesetzlich verankert (Stand 2009). 1998 wurde auf europäischer Ebene bei der European Consensus Development Conference on Neonatal Hearing Screening im Mai 1998 in Mailand ein Konsensus-Statement zur Durchführung eines universellen NGHS verfasst. 2009 befasste sich auch die WHO bei einer Tagung in Genf mit dem Thema, um Vorgehensweisen international zu vereinheitlichen.

In Deutschland wurde zwar schon 2004 ein interdisziplinäres Statement zum NGHS in Deutschland verabschiedet, aber es gab bis 2009 nur vereinzelt in einigen Regionen ein organisiertes NGHS. Vorreiter in der Ausführung war das Land Hessen, in dem 2006 ein flächendeckendes, strukturiertes NGHS über eine Screening-Identifikationsnummer eingeführt wurde. Später kamen Teile von Bayern, Hamburg, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen in eigenen, überwiegend privat finanzierten Projekten hinzu. Bis zum 1. Januar 2009 war das Hörscreening in Deutschland somit eine freiwillige Leistung z. B. der Entbindungskrankenhäuser, die entweder als kostenloser Service angeboten wurde oder über die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) als Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) abgerechnet bzw. in einigen Regionen durch Sponsoring ermöglicht wurde. Nach Änderung der Kinderrichtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) am 19. Juni 2008 ist die Untersuchung zwar seit dem 1. Januar 2009 bundesweit eine Regelleistung für die gesetzlich Krankenversicherten, eine regelhafte Vergütung erfolgte aber erst 21 Monate später ab dem 1. Oktober 2010 durch Einführung von Abrechnungsziffern im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM). Bisher wurde für den stationären Bereich keine verbindliche Vergütungsvereinbarung mit den gesetzlichen Krankenkassen erzielt.

Bereits 1995 wurde mit dem Millstädter Konzept ein universelles NGHS für Österreich seitens der Österreichischen HNO-Gesellschaft vorgeschlagen. Es umfasste jedoch für gesunde Neugeborene nur eine einseitige Hörmessung, lediglich Risiko-Neugeborene wurden beidseitig untersucht. Seit 2003 werden die Ergebnisse offiziell im Mutter-Kind-Pass erfasst. Eine Studie zehn Jahre nach Einführung des NGHS konnte u.a. ein gesenktes Erkennungsalter für Hörstörungen nach Einführung des NGHS bestätigen.

Seit Ende der 1990er Jahre hat sich das Neugeborenenhörscreening in der Schweiz immer mehr verbreitet. Eine Arbeitsgruppe der Kommission für Audiologie und Expertenwesen der Schweizerischen ORL-Gesellschaft hat 1999 in Zusammenarbeit mit den Schweizerischen Gesellschaften für Pädiatrie und Neonatologie eine Empfehlung zur Durchführung des Hörscreenings bei allen Neugeborenen erarbeitet. Bei Neugeborenen im Spital wird eine Messung der otoakustischen Emissionen (OAE) durchgeführt, die nötigenfalls vor Spitalaustritt wiederholt werden kann. Der Screeningtest gilt als bestanden, wenn der OAE-Nachweis auf mindestens einem Ohr positiv ist.

Eine Umfrage bei allen 118 Kliniken, in denen landesweit Kinder geboren werden, ergab, dass im Jahre 2008 bei mehr als 80 % der Neugeborenen in der Schweiz ein Hörscreening durchgeführt wurde. 2 % der Kinder hatten das Screening nicht bestanden und mussten einer pädaudiologischen Nachuntersuchung zugeführt werden.

Eine Voraussetzung für die flächendeckende Durchführung des Hörscreenings in der Schweiz ist die Übernahme der Untersuchungskosten als Pflichtleistung der Krankenkassen (Grundversicherung).

Neben Ciwa Griffiths setzte sich die an der University of Colorado lehrende Audiologin Marion Downs (1914–2014) seit den frühen 1960er Jahren für ein allgemeines Neugeborenenhörscreening ein. Sie versuchte die Fachwelt während 30 Jahren zu überzeugen, den Test in den Spitälern einzuführen und Säuglinge mit Hörgeräten zu versorgen, wenn sich ein Hörverlust zeigte.

Die Prävalenz beträgt bei reifen Neugeborenen 2–3:1000, in Risikogruppen (z. B. Frühgeborene, bei bestimmten Erkrankungen oder Problemen während der Schwangerschaft, der Geburt bzw. der Perinatalperiode) ca. 10-mal höher (20–30:1000).

Das flächendeckende Neugeborenenhörscreening ist sinnvoll, weil unerkannte, bei Geburt bestehende Hörstörungen zu Entwicklungsstörungen, besonders der Sprachentwicklung führen. Sie ermöglicht eine Intervention (Therapie usw.) in der «kritischen Phase» bis zum achten Lebensmonat, die für eine optimale Lautsprachentwicklung entscheidend ist.

Das mittlere Lebensalter bei Erkennung einer angeborenen Schwerhörigkeit betrug nach einer Untersuchung 2005 in Hessen ohne vorheriges NGHS 39 Monate, mit NGHS 3 Monate.

Es gibt zwei international anerkannte Methoden, dieses Screening bei Neugeborenen durchzuführen:

Vor- und Nachteile der beiden Methoden sind in der medizinischen Literatur vielfach beschrieben, besonders hinsichtlich medizinischer, methodischer und ökonomischer Aspekte, hier kurz zusammengefasst:

Als Hörschwellengrenze ist, wie international üblich, ein Grenzwert von 35 dB (HL) festgelegt, jeder höhere Wert gilt als auffällig und muss weiter geklärt werden. In Deutschland muss immer beidohrig gemessen werden.

In dem Beschluss des G-BA zur Kinderrichtlinie ist festgelegt, unter wessen Verantwortung, innerhalb welcher Fristen, durch welche Methoden die Untersuchungen durchgeführt werden müssen. Vorgabe ist, dass 95 % aller Neugeborenen untersucht werden, dabei dürfen maximal 4 % primär auffällig sein (ausgehend von der Prävalenz für angeborene Hörstörungen). Der die Kindervorsorgeuntersuchung „U3“ durchführende Arzt hat die Aufgabe, zu kontrollieren, ob eine Untersuchung stattgefunden hat und diese dann gegebenenfalls sofort einzuleiten. Hintergrund dieser Vorgaben ist das Ziel, schwerhörige Neugeborene frühzeitig zu erfassen und dann ebenfalls frühzeitig mit Hörgeräten zu versorgen, damit die Entwicklung, insbesondere die Sprachentwicklung möglichst normal verlaufen kann.

Zur Konfirmationsdiagnostik zugelassen sind laut G-BA-Beschluss nur Fachärzte für Phoniatrie und Pädaudiologie und pädaudiologisch versierte HNO-Ärzte. Die wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Berufsverbände der beiden beteiligten Fachgruppen in Deutschland haben ein zweistufiges Nachsorgekonzept entwickelt. Durch ein Netz an Diagnostikstellen wird zunächst möglichst schnell und wohnortnah in der ersten Stufe der Diagnostik (FU-1) nach nicht erfolgreicher Erstuntersuchung entweder eine Hörstörung ausgeschlossen, oder – bei weiterhin auffälligen Ergebnissen – der Patient an eine FU-2-Stelle weitergeleitet, die dann mit entsprechender Geräteausstattung und Fachkompetenz die Weiterbetreuung einschließlich der Hörgeräteversorgung übernehmen kann. Es wurden dazu für die einzelnen Diagnostikstufen (FU-1 und FU-2) verbindliche Kompetenz- und Ausstattungsstandards festgelegt.

Wielki Staw

Der Wielki Staw (Großer Teich) ist der größere von zwei Karseen auf polnischer Seite des Smogornia (Mittagsberg, tschech. Stříbrný hřbet). Mit einer Fläche von 8,3 Hektar und einer Tiefe von 24,4 Metern ist er der größte See glazialen Ursprungs im Riesengebirge.

Der Große Teich befindet sich am Nordosthang des Mittagsbergs in einer Höhe von MCM Umhängetaschen Leder

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;“>1225 m, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Mały Staw (Kleiner Teich) und dessen Gletscherkessel

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. Beide Seen liegen in Nähe der tschechisch-polnischen Grenze, ca. 6 km nordöstlich von Spindlermühle (tschech. Špindlerův Mlýn, poln. Szpindlerowy Młyn) und 6 km westsüdwestlich von Karpacz (Krummhübel).

Neben den Karen der Schneegruben am Hohen Rad sind die Gletscherkessel am Großen und Kleinen Teich die markantesten Karformen, die auf polnischer Seite des Riesengebirges zu finden sind. Die kesselförmigen Täler an den östlichen Hängen des Mittagsbergs, deren Steilhänge am Wielki Staw 180 Meter aufragen und zur Lawinenbahn des Smogornia gehören, wurden durch die Tätigkeit eiszeitlicher Gletscher geschaffen, die an den Talsohlen tiefe Mulden zurückließen, in denen sich dann das Wasser zu Bergseen sammelte. Der talseitige Abschluss des Kars wird am Wielki Staw durch eine felsige Karschwelle (Karriegel) und eine 30 Meter hohe Endmoräne gebildet.

Wichtigster Zufluss des Sees ist der Bialy Potok (Weißbach), dessen Quelle in der Westwand des Kessels auf etwa 1300 m entspringt

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. Dieser Gebirgsbach durchfließt den See, bildet seinen Abfluss und mündet in einer Höhe von 1085 m in die Łomnica (Lomnitz).

Im Winter und mehr als die Hälfte des Jahres ist der See von Eis bedeckt. Das Wasser ist sauber, klar und wie für alpine Bergseen typisch nährstoffarm. Die Wassertemperatur überschreitet auch in den wärmeren Monaten ein Maximum von 14° C nicht.

Der Wielki Staw, die Steilhänge des Gletscherkessels und das Ufergebiet liegen in der Zone I des polnischen Nationalparks Karkonoski Park Narodowy (KPN). Aufgrund der Vorschriften dürfen diese Gebiete nicht betreten werden. Nahe am oberen Rand des Kessels führt jedoch der Weg der polnisch-tschechischen Freundschaft (Kammweg) entlang. Die eindrucksvolle Aussicht, die von hier möglich ist, entschädigt aber für alle Einschränkungen und wer möchte, kann auf den Wanderwegen am benachbarten Mały Staw, der zur weniger strengen Schutzzone II gehört, die Pflanzen- und Tierwelt noch unmittelbarer erleben.

Die Ränder des Sees werden von subalpiner Vegetation wie Lappland-Weide, Zwerg-Birke und Latschenkiefer bestimmt. Das Wasser bietet Lebensraum für seltene Arten, einige davon sind Eiszeit-Relikte wie das See-Brachsenkraut und das Seemäuschen Otomesostoma auditivum, eine zur Ordnung der Seriata gehörende Strudelwurmart. Hier lebt auch der Bergmolch und die Bachforellen sowie eine melanistische Form der Erdkröte .